Beschreibung
Die stille Reise nach innen (2024)
Es beginnt mit „Enough“ – dem nagenden Gefühl des Mangels, der inneren Leere, die trotz aller Erfolge bleibt. Ein stiller Schatten legt sich auf jede Errun-genschaft, ein leises Flüstern, das uns mahnt: „Du bist noch nicht dort.“ Dieser Mangel ist wie ein Raum ohne Wände, grenzenlos und voller unentdeckter Möglichkeiten, der uns tiefer schauen lässt, hinter alle Masken. Er ist nicht nur Last, sondern Spiegel, der zeigt, wer wir sein könnten, wenn wir nur wagen, weiter zu suchen.
Dann das „Falling“ – das unvermeidliche Loslassen, der Freiflug ins Ungewisse. Im Fallen liegt eine seltsame Freiheit, ein Abschied von der Illusion der Kontrol-le. Es ist der Moment des Schwebens zwischen dem, was war, und dem, was sein könnte, ein Punkt des Innehaltens, der uns lehrt, dass der Boden nicht das Ende ist, sondern ein neuer Anfang. Unsere Stärke liegt nicht darin, nie zu fal-len, sondern immer wieder aufzustehen, so wie Sisyphos, der unermüdlich sei-nen Stein hinaufrollt.
Schliesslich die Heimkehr in das eigene Selbst, „Homecoming“, wenn das Flüs-tern verstummt und der Frieden des Alleinseins zu uns spricht. Hier, wo das endlose Greifen nach mehr endet, beginnen die Sterne des Genugseins zu leuchten. Die Wurzeln des Selbstvertrauens wachsen tief, und die Seele hebt sich sanft. Der Fall wird zum Fliegen, und wir erkennen: In uns selbst liegt das wahre Zuhause, und das genügt.
So erzählt diese Reise von der Leere zum Fall zur Ankunft, davon, dass unser tiefstes Streben in der Stille endet – im Wissen, dass wir längst genug sind.
Enough (2024)
“Enough” ist das Gefühl des Unvollständigen, des ständigen Mangels, der inne-ren Leere, die trotz aller Erfolge und Anstrengungen bestehen bleibt. Es ist ein stiller Schatten, der jede Errungenschaft überschattet und jede Freude dämpft – ein Flüstern, das sagt: Du bist noch nicht dort. Du bist noch nicht genug.
Es ist die Sehnsucht nach einer Erfüllung, die ständig auf der Kippe steht, nach Anerkennung, die immer eine Handbreit ausser Reichweite zu sein scheint. Doch dieses Gefühl der Unzulänglichkeit ist nicht nur eine Last. Es ist auch ein Spiegel, der die unerfüllten Teile unserer selbst zeigt und das Potenzial offen-bart, das in uns schlummert.
Das Empfinden, nie genug zu sein, ist wie ein Raum ohne Wände, endlos und unbestimmt, aber auch voller Möglichkeiten. Es zwingt uns, tiefer zu graben, zu entdecken, wer wir wirklich sind, wenn alle Masken fallen. Vielleicht ist es diese Unvollkommenheit, die uns antreibt, die uns wachsen lässt und uns zu einem höheren Verständnis unserer selbst führt.
Öl auf Leinwand
60cm x 80cm
CHF 2’100.-








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